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Auto ID SAP und mobiles Computing
Auto ID und SAP bei MM Maschinenmarkt
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Auto ID und SAP(/R3)
Der Dinosaurier Web basiert, abgekündigt:
SAP Console (Quelle: SAP)
Die heutigen Prozesse im Lager sind geprägt von Schnelligkeit, Zuverlässigkeit und präziser Bearbeitung der einzelnen Warenbewegungen. Um die Arbeit effizient und kostengünstig gestalten zu können, benötigt der Lagermitarbeiter eine einfache und übersichtliche Steuerung der einzelnen Vorgänge. Die Radio-Frequency-Lösung (RF) erreicht durch den Einsatz von mobilen Funkterminals eine schnelle und fehlerfreie Datenübermittlung. Dadurch wird ein hoher Qualitätsstandard gewährleistet.
Die RF-Terminals empfangen Daten direkt vom SAP-System und übertragen Ergebnisdaten zurück. Über Barcodes (z.B. auf Basis von UCC/EAN128-Standards) können zu erfassende Informationen, wie beispielsweise Lagereinheitennummern, gescannt und Lagerplätze verifiziert werden.
Die Anzeige der Informationen ist auf einem RF-Terminal mit einer grafischen Benutzungsoberfläche möglich. Die einzelnen Funktionen können über Drucktasten auf einem Touchscreen ausgeführt werden. Für Character-Geräte (zeichenorientierte Geräte) stellt SAP eine spezielle, nicht-grafische Benutzungsoberfläche zur Verfügung.
Integration
An Handling-Unit-verwalteten Lagerorten unterstützt die RF-Lösung Warenbewegungen über die Spezifikationen der entsprechenden Handling Units. Wenn Sie ohne HU-verwaltete Lagerorte arbeiten, können Sie wie bisher in der Lieferungs- und Transportbearbeitung mit Handling Units arbeiten.
Funktionsumfang
RF-Geräte nutzen zur Interaktion mit den Benutzern die standardmäßige Bildmanagement-Umgebung SAP GUI (GUI = Graphical User Interface, grafische Benutzungsoberfläche). Die Bildschirmbilder sind für normale Gerätefunktionen, wie z.B. die Verwendung von Drucktasten und reduzierte Bildschirmbildgröße, gestaltet.
Zur Zeit werden zwei Gerätetypen unterstützt:
- GUI-Geräte (mit grafischer Benutzungsoberfläche), die unter Windows 3.x/95 laufen
- Character-Geräte (zeichenorientierte Geräte) unter einer Terminalemulation
Sowohl bei grafischen als auch bei zeichenorientierten Benutzeroberflächen wird derselbe Satz von Bildschirmbildern genutzt.
GUI-Geräte
Diese Geräte sind wie jeder andere mandantenabhängige PC mit dem SAP-System verbunden. Die Bildschirmbilder können entweder Touchscreens sein, die vorbelegte Drucktasten verwenden, oder sie können über eine Tastatur bedient werden. Bei Verwendung von Touchscreens wird der Mausklick auf Drucktasten durch "Berühren" der entsprechenden Stellen des Touchscreens ersetzt.
Schriftart und -größe müssen den vorgegebenen Richtlinien entsprechen, um die bestmögliche Nutzung der Bildschirmgröße zu erreichen.
Character-Geräte
Diese Geräte sind über ein SAP-Standard-Interface, die sogenannte SAPConsole, mit dem System verbunden. Die SAPConsole läuft auf einer Windows-NT-Plattform und interagiert mit den angeschlossenen RF-Terminals. Dieses Konzept wird derzeit von den führenden Anbietern von RF-Terminals unterstützt.
Die eigentliche Kommunikation zwischen der SAPConsole und den Terminals kann entweder über einen Standard-Telenet-Server oder über einen optimierten Server, der vom Lieferanten der RF-Terminals bereitgestellt wird, ablaufen. Diese speziellen E/A-Maschinen sind in die SAPConsole integriert, die auf der COM-Technologie basiert.
Die folgenden zwei Industriestandards für Bildschirmbildgrößen werden unterstützt:
- Geräte für Gabelstapler: 8 Zeilen mit je 40 Zeichen
- Tragbare Mobilgeräte: 16 Zeilen mit je 20 Zeichen
Zusätzlich können über User-Exits benutzerspezifische Anzeigegrößen, mit denen die Unterstützung jedes Gerätetyps möglich ist, definiert werden.
Bei allen Gerätetypen erfolgt die Navigation über Funktionscodes, die auf der Tastatur festgelegt werden müssen.
Einstellungen für Funktionstasten
Aufgrund des Character-Modus von RF-Geräten müssen für alle Funktionen Drucktasten verwendet werden. Sie sollten das RF-Gerät so einrichten, daß es den Standardfunktionstasten entspricht.
Beim Standardlayout der RF-Bildschirmbilder befinden sich die Drucktasten für die wichtigsten Funktionen in der oberen Hälfte des Bildes, zusätzliche Drucktasten in der unteren Hälfte.
Auch veraltet und Webtechnologie, abgekündigt:
SAP Web Console (Quelle SAP)
In der SAP ME Web Console können Sie als Systemadministrator mobile Anwendungen, Benutzer und mobile Endgeräte verwalten und überwachen. Die SAP ME Web Console läuft auf der SAP ME J2EE Server Component.
Funktionsumfang
Hochladen von neuen mobilen Anwendungen
Es steht Ihnen eine Funktion zum Hochladen neuer mobiler Anwendungen zur Verfügung. Das Hochladen führen Sie durch, bevor Sie einem Benutzer eine mobile Anwendung zuordnen.
Steuerung der Installation und Deinstallation mobiler Anwendungen auf dem mobilen Endgerät
- Sie können jedem Benutzer mobile Anwendungen zuordnen, die dieser für seine tägliche Arbeit benötigt.
- Sie können eine Anwendung vom mobilen Endgerät entfernen lassen.
Deployment neuer Versionen der mobilen Anwendungen auf das mobile Endgerät
Sie können einem Benutzer eine neue Version einer mobilen Anwendung zuordnen . Das Deployment neuer Versionen kann auch automatisch über Rollen gesteuert werden.
Überwachung der mobilen Endgeräte, Benutzer und Anwendungen
Sie können den aktuellen Status der mobilen Anwendungen auf einem mobilen Endgeräte verfolgen.
Synchronisation einer Diskette mit dem Backend
Sie können Daten, die Sie vom mobilen Endgerät auf Diskette gespeichert haben, mit dem Backend synchronisieren.
Fehlerprotokolle zur Feststellung und Behebung möglicher Probleme
- Wenn bei Endbenutzern Fehler bei der Installation der SAP ME Client Component auftreten, können Sie sich die Installationsprotokolle in der SAP ME Web Console anzeigen lassen und auswerten.
- Wenn bei Endbenutzern sonstige Fehler auftreten, können diese verschiedene Arten von Traces einstellen. Sie können sich die Trace-Protokolle in der SAP ME Web Console anzeigen lassen und auswerten.
Nach erfolgter Auswertung und Fehlerbehebung können Sie die Fehlerprotokolle löschen.
Rollenabgleich
Das System extrahiert die Anwendungen, die Sie in der Rollenbearbeitung den Benutzern einer Rolle zugeordnet haben. Die extrahierten Anwendungen transferiert das System dann in die Tabellen, die von der SAP ME Web Console benutzt werden. Das sichtbare Ergebnis in der SAP ME Web Console ist, dass neue Einträge hinzugefügt oder bestehende gelöscht werden.
Sichern und Wiederherstellen von Anwendungsdateien
Damit Sie nach einem Upgrade der SAP ME nicht alle Anwendungsdateien noch mal einzeln hochladen müssen, stehen Ihnen folgende Funktionen zur Verfügung:
- Vor dem Upgrade: Sichern der Anwendungsdateien, die in der SAP ME Web Console verfügbar sind.
- Nach dem Upgrade: Wiederherstellen der gesicherten Anwendungsdateien.
SAP ITS Mobile (Quelle: e3cms)
ITSMobile ist die jüngste SAP-Variante für die Realisierung mobiler Datenerfassung. Sie wird gern als „indirekter Nachfolger“ bezeichnet, da ITS-Mobile im Gegensatz zur WebSAPConsole auf eine gänzlich andere Technologie aufsetzt. ITS-Mobile ist verfügbar ab Release 4.6C mit eigenständigem ITS-Server 6.20. Das System baut auf zwei Komponenten auf: dem ITS-Template Generator und dem ITS-„Kern“. Dieser war schon viele Jahre lang als ein eigenständiges SAP-Produkt in Gebrauch. Seit der Einführung der SAP-NetWeaver-Basis 6.40 ist es vollständig in den SAP-Kernel integriert. Der normalerweise vordefinierte Generator ist ein Werkzeug aus der ABAP Development Workbench (Transaktion SE80), das aus bestehenden ABAP-Dynpros HTML-Seiten erstellt. Allerdings lassen sich wie bei der WebSAPConsole nicht alle Dynpro-Elemente darstellen (z. B. Tabellen, ALV). Das mit einem Browser ausgestattete mobile Terminal setzt sich mit dem NetWeaver über den Internet-Kommunikationsmanager direkt in Verbindung. Die neue Technologie verfügt über zahlreiche individuelle Anpassungsmöglichkeiten: Angefangen mit der „Justierung“ des Generators, um HTML-Seiten zu ändern, über die Änderung des Layouts mittels CSS bis hin zur Bearbeitung der erzeugten HTML-Seiten selbst. Zusatzfunktionen können durch die Verwendung von JavaScript eingebaut werden. Ein spezielles SAP-Include bietet die Unterstützung von Pick by Voice – einem Verfahren, bei dem der komplette Kommissioniervorgang über Mikrofon und Kopfhörer (Headset) gesteuert wird.
Auto ID Projekte mit SAP (->SAP Consolee, SAP WebConsole, ITSMobile) sind in der Regel mit grossem Aufwand verbunden. Die Vorbereitung ist sehr aufwändig. Ein Pflichentheft will erstellt werden. Hardware muss ausgesucht werden. Es muss zwischen Freund und Feind unterschieden werden (siehe Märklin). Schließlich sollte es auch einen ROI geben und das nicht nur für das SAP Beratunghaus, das jetzt plötzlich auch großes Auto ID Know How hat, sondern auch für das investirende Unternhemen.
Membrain hat eine Standardlösung entwickelt, die das Thema Auto ID in SAP/R3 mit moderner IT Infrastruktur löst. Die Membrain Lösung bildet 90 % der gewünschten Funktionalität bereits standardmäßig im SAP ab. Dabei werden sowohl Barcodes als auch RFID unterstützt. Die Übergabe an das SAP erfolgt über RFC. Dabei ist jeder Auto ID Client praktisch online mit dem SAP System verbunden und kann so in Realtime (Antwortzeiten ca 200 bis 500 ms) Daten austauschen. Die Membrain Auto ID Lösungen für SAP sind sehr einfach zu implementieren und schnell erweiterbar.
Projektvorgehen
Im Rahmen eines Vorgesprächs werden die groben Anforderungen für die Auto ID Lösung mit SAP aufgenommen. Aus der Erfahrung zeigt sich, dass ein Großteil der Anforderungen bereits als Standard in der Membrain Auto ID Lösung für SAP vorhanden ist, so dass sich in dem folgenden Angebot ein deutlicher Preisvorteil im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen ergibt. Dies liegt daran, dass zum großen Teil auf Standardsoftware gesetzt wird mit dem Vorteil der Wartbarkeit und Pflege. Die realisierten Auto ID Lösungen verzichten sowohl im SAP als auch im Non SAP Bereich auf Webtechnologie. Speziell bei Auto ID Projekten in der Produktion, im Lager oder in der Logistik lässt sich mit Webtechnologie nicht die geforderte Performance erreichen. Die Oberflächen der Membrain Auto ID Lösung für SAP sind einfach gestaltbar und laufen auf jeder handelsüblichen Hardware für Terminals, PC's und mobile Endgeräte.
Nutzen der SAP Auto ID Lösung:
- Reduzierung der Komplexität bei der Durchführung
- Erstellung von Wegwerfanwendungen für spezielle Probleme
- Reduzierung der Fehlerhäufigkeit durch Auto ID Einsatz
- völlige Transparenz (bei Disziplineinhaltung) über Lagerbestände, Bewegungen, Stati..
Etikettendruck für Auto ID Anwendungen für SAP
Die Etiketten bzw. RFID Tags für die Auto ID Anwendungen werden wahlweise direkt aus dem SAP gedruckt oder über die Membrain Lösung gedruckt. Diese Entscheidung wird über den idealen Prozess für die SAP Auto ID Anwendung entschieden. Die Eindeutigkeit wird vom System sichergestellt. Der Auto ID Drucker ist ein beliebiges Standardgerät.
Möglichkeiten für den Einsatz von Standardmodulen:
Die Membrain Lösungen für Auto ID sind speziell im Fall von SAP sehr standardisiert. Eine Realisierung eines Wareneingang zur Bestellung bzw. zur Anlieferung im SAP ist bereits standardmäßig implementiert. Es fällt praktisch keine SAP Beratungsaufwand an. Der Dienstleistungsaufwand reduziert dich auch nötige kundenspezifische Anpassungen. Dies gilt ebenso für die Auto ID basierte Serialnummernerfassung im SAP, sowie die Umlagerung und Umbuchung (zum Beispiel im Modul MM bei SAP). Ebenso besteht die Membrain Auto ID Lösung für SAP für die Einlagerung und Quittierung am Ziel-Lagerplatz (im Modul WM bei SAP) praktisch nur aus Standardmodulen. Ebenso gibt es in der Membrain Auto ID Lösung Standards für die Umlagerung im Modul WM sowie die Lohnschein-Rückmeldungen von Mengen und Zeiten. Ebenso gibr es eine komplette Lösung für die Anlageninventur.
Beispiel Auto ID basierte Anlageninventur im SAP:
Aus dem führenden System (SAP/R3: BAPI) wird die lokale Datenbank des Handscanners (oder mobiles Endgerät, PDA für manuelle Eingabe) mit den zu erfassenden Assets (per Kostenstelle oder Standort) gefüttert. Die Übergabe der Inventurliste geschieht über WLAN oder über die PC Schnittstelle. Der Zugriff auf den Handscanner bzw. den PDA erfolgt über Benutzer und Passwort. Dann wird zum Beispiel der Raum gescannt. Es erscheint der Soll Stand (auf Wunsch) und die Inventur wird durch beliebiges Scanner aller Teilketten der Assets in dem Raum ohne Einhaltung einer Reihenfolge durchgeführt. Mit einer speziellen Oberfläche können neu gefundene Assets erfasst und (wenn der Handscanner / PDA entsprechend ausgestattet ist) auch fotografiert werden.
Nach Abschluss der Inventur wird der Handscanner / PDA wieder mit dem PC und dem führenden (SAP/R3, Helpline, Remedy AR,…) synchronisiert. Dies kann direkt geschehen, in dem die Daten ohne weitere Kontrolle in das System übertragen werden oder über eine Kontrollinstanz, wo das Controlling die Daten noch einmal überprüfen und freigeben kann. Es werden die Abgänge sowie die Umzüge übertragen sowie die Asset / Anlagen Daten aktualisiert.




